Montag, 23. Januar 2012
Insolvenz junger Unternehmer
i-frog, 17:48h
Das erste Halbjahr 2011 zeigte, dass Jungunternehmer wieder am Stärksten von der Insolvenz betroffen waren. Die Zahlen im Vergleich zu 2010 sind zwar mit 1,5 % bzw. 60 Firmen rückläufig, aber dennoch mit 25,7 % bzw. 3.932 Firmen sind die Jungunternehmer mit einem Firmenalter bis 2 Jahren die Spitzreiter der Insolvenzstatistik.
Betrachtet man die Anzahl der Insolvenzen bei Firmen von der Gründung bis zu 6 Jahren Geschäftstätigkeit, so stellt diese Gruppe mit 48,2 % einen sehr großen Anteil der gesamten Insolvenzen dar. Sprich jedes zweite Unternehmen muss in den ersten 6 Geschäftsjahren Insolvenz anmelden.
Die Gründe für eine Insolvenz sind u. a. das fehlende Eigenkapital, welches den Firmen zum Teil schon bei der Gründung fehlte oder es wurden die Gewinne aus den Firmen entnommen und damit keine Rücklagen gebildet. Ohne genügend Eigenkapital ist es fast nicht möglich Krisen wie Auftragseinbrüche, Verschiebung von erteilten Aufträgen oder Zahlungsausfälle zu überstehen. Auch Banken verlangen für einen Überbrückungskredit entsprechendes Eigenkapital. Weitere Gründe für die Insolvenzen sind innerbetriebliche Fehler wie keine Kosten- und Effizienzkontrolle, fehlende Planung, fehlendes Forderungsmanagement, schlechte Organisationsstrukturen, nicht richtig eingesetztes Personal und einige mehr.
Quellen: Statistisches Bundesamt, Unternehmen und Arbeitsstätten; Bürgel Wirtschaftsinformationen, Firmeninsolvenzen 1. Halbjahr 2011
Betrachtet man die Anzahl der Insolvenzen bei Firmen von der Gründung bis zu 6 Jahren Geschäftstätigkeit, so stellt diese Gruppe mit 48,2 % einen sehr großen Anteil der gesamten Insolvenzen dar. Sprich jedes zweite Unternehmen muss in den ersten 6 Geschäftsjahren Insolvenz anmelden.
Die Gründe für eine Insolvenz sind u. a. das fehlende Eigenkapital, welches den Firmen zum Teil schon bei der Gründung fehlte oder es wurden die Gewinne aus den Firmen entnommen und damit keine Rücklagen gebildet. Ohne genügend Eigenkapital ist es fast nicht möglich Krisen wie Auftragseinbrüche, Verschiebung von erteilten Aufträgen oder Zahlungsausfälle zu überstehen. Auch Banken verlangen für einen Überbrückungskredit entsprechendes Eigenkapital. Weitere Gründe für die Insolvenzen sind innerbetriebliche Fehler wie keine Kosten- und Effizienzkontrolle, fehlende Planung, fehlendes Forderungsmanagement, schlechte Organisationsstrukturen, nicht richtig eingesetztes Personal und einige mehr.
Quellen: Statistisches Bundesamt, Unternehmen und Arbeitsstätten; Bürgel Wirtschaftsinformationen, Firmeninsolvenzen 1. Halbjahr 2011
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